Elektronenkonfigurationen und das Periodensystem
So weit verstehe ich die Regeln, aber ich habe noch immer eine Menge Fragen. Aus dem Diagramm kann ich ersehen, dass in der untersten Zeile nur s-Elektronen vorkommen, aber die nächste Zeile hat Elektronen sowohl im s- als auch im p-Unterniveau, oder wie auch immer das heißen mag...
"Unterniveau" ist in Ordnung; man kann auch von Elektronen in s- oder p-"Zuständen" sprechen. Häufig werden diese Zustände auch Orbitale genannt, besonders in der Chemie. Natürlich kann dieser Ausdruck etwas irreführend sein...
Ja, ja, ich weiß denn die Elektronen laufen ja in Wirklichkeit gar nicht auf Orbitalbahnen um.
Du hast gut aufgepasst. Die s-Zustände im ersten Hauptniveau werden 1s-Orbitale genannt, die in der zweiten Zeile 2s-Orbitale, und so weiter.
Um auf deine Frage zurückzukommen: eine andere Regel, die du dir merken musst, besagt, dass die Anzahl der Unterniveaus mit jedem Hauptenergieniveau zunimmt. Das erste Hauptniveau hat nur s-Orbitale, das zweite s und p, das dritte s, p und d, u.s.w.
Die Art und Weise, wie das Periodensystem aufgebaut ist, wird mir jetzt langsam klar. Die Zeilen der Tabelle passen zu den Hauptenergieniveaus deshalb hat die erste Zeile nur zwei Elemente. In der zweiten Zeile füllen die Elemente Lithium und Beryllium die zwei 2s-Plätze, dann kommt ein großer Sprung, da die nächsten sechs Elemente die 2p-Orbitale füllen.

Das stimmt ganz genau. Schau dir jetzt die dritte Zeile an. Sieht sie so aus, wie du sie dir vorstellst?
Hm...Natrium (Na) und Magnesium (Mg) fügen die zwei 3s-Elektronen hinzu, und die nächsten 6 Elemente bis Argon (Ar) füllen die 3p-Orbitale. Das ist alles schön und gut, aber wieso hört die Zeile dann auf? Diese Zeile sollte auch ein d-Unterniveau haben, wenn Sie die Wahrheit gesagt haben.
Ich lüge nie aber ich werde nicht bestreiten, dass es noch einige Feinheiten gibt, die ich dir noch nicht enthüllt habe. Klicke mal auf Kalium (K), das erste Element in der vierten Zeile.
Hey! Jetzt gibt´s ein Elektron im 4s-Zustand, und immer noch nichts in den 3d-Orbitalen. Wie erklären Sie denn das?
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