Verdrehte Zellen
In einem Laptop-Bildschirm sitzt der Flüssigkristall zwischen zwei Glasplatten. Eine Platte hat horizontale Rillen eingeritzt; die andere hat vertikale. Die Moleküle würden sich gerne entlang dieser Rillen ausrichten, sodass die zwei Platten eine Lage horizontaler und eine Lage vertikaler Moleküle an den beiden Außenseiten des Stapels erzwingen. Die Lagen dazwischen bemühen sich nun nach Kräften, sich wie ihre Nachbarn auszurichten; in einer Spirale passen sie sich allmählich von horizontal nach vertikal an. Das Ergebnis nennt man eine "verdrehte Zelle" eines Flüssigkristalls:
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Klicke auf ein Molekül und ziehe mit der Maus, um die Spirale aus verschiedenen Blickrichtungen zu sehen. |
Das sieht verdächtig nach der Kette aus verdrehten Polarisatoren aus, die wir vorhin gesehen haben...
Hervorragende Assoziation! Der Mechanismus ist zwar unterschiedlich, aber das Ergebnis ist das Gleiche: die Richtung der Polarisation wird gedreht.

Klicke hier, wenn du herausfinden willst, was genau der Mechanismus ist.
| Hier ist ein Bild von einem Strahl polarisierten Lichtes, der durch die verdrehten Moleküle tritt; beachte die zwei senkrecht zueinander orientierten Filter. |
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Also dieses verdrehte Licht lässt die Laptop-Pixel aufleuchten. Aber wie kann man verschiedene Farbschattierungen auf dem Bildschirm erzeugen? Man müßte einstellen können, wieviel Licht durch den zweiten Filter kommt.
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