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Fakten zu Spektrallinien

Können Sie mir mehr über die Experimente erzählen, die zeigten, dass verschiedene Elemente verschiedene Spektrallinien erzeugen?

Spektrallinien wurden 1802 zuerst im Sonnenspektrum von William Wollaston beobachtet. Sie wurden jedoch nicht weiter systematisch untersucht, bis ein deutscher Optiker namens Joseph von Fraunhofer sie 1814 beobachtete und katalogisierte. Fraunhofer vermaß die Lage der Linien sehr sorgfältig, aber er versuchte nicht, diese Lagen zu erklären. In den späten 50er Jahren des 19ten Jahrhunderts entschlossen sich der Physiker Kirchhoff und der Chemiker Robert Bunsen, die Linien weiter zu untersuchen.

Hat der den Bunsenbrenner erfunden?

Ja, und Bunsen und Kirchhoff benutzten ihn für ihre Experimente. Sie hielten verschiedene Substanzen in die Flamme eines Bunsenbrenners und zerlegten das Licht von den erhitzten Elementen mit einem Prisma in deren Spektren.

Und sie fanden heraus, dass jedes Element seinen eigenen Satz von Spektrallinien hat?

So war es in der Tat. Ein gegebenes Element erzeugte immer das gleiche Spektrum, welches verschieden von den Spektren der anderen Elemente war. 1860 entdeckten Kirchhoff and Bunsen sogar zwei neue Elemente, Cäsium und Rubidium, als sie Spektrallinien fanden, die zu keinem der bekannten Elemente passten. Später wurden auch die Elemente Gallium, Helium, Argon, Neon, Krypton und Xenon spektroskopisch entdeckt.



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